220 Millionen Euro Schaden durch Blitzeinschläge

Sommerzeit ist Gewitterzeit. Hunderttausende Blitze schlagen jedes Jahr in Deutschland ein – und verursachen immer wieder hohe Schäden. Die gute Nachricht: Im letzten Jahr hat es weniger Blitzschäden gegeben als zuvor. Die Kosten für die Beseitigung der Schäden sind allerdings – gemessen an der durchschnittlichen Schadenshöhe – gestiegen.

Sommerzeit ist Gewitterzeit. Hunderttausende Blitze schlagen jedes Jahr in Deutschland ein – und  verursachen immer wieder hohe Schäden. Die gute Nachricht: Im letzten Jahr hat es weniger Blitzschäden gegeben als zuvor. Die Kosten für die Beseitigung der Schäden sind allerdings – gemessen an der durchschnittlichen Schadenshöhe – gestiegen.

Düsseldorf/Berlin. Im vergangenen Jahr hat in Deutschland 550.000 Mal der Blitz eingeschlagen. Dabei haben die Gewitter insgesamt 340.000 Blitz- und Überspannungsschäden verursacht – das hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft jetzt mitgeteilt. Insgesamt mussten die deutschen Versicherer 220 Millionen Euro für die Regulierung der Schäden aufwenden.

Der durchschnittliche Blitzschaden kostete im vergangenen Jahr 660 Euro. Das sind 10 Euro mehr als noch 2014. Die Experten werten das Jahr 2015 insgesamt als vergleichsweise harmloses Gewitter-Jahr. In anderen Jahren seien durchaus Werte von über einer Million Blitzeinschlägen zu registrieren.

Blitzschäden am Haus reguliert eine Wohngebäudeversicherung – sie springt ein, wenn der Blitz Dach, Mauerwerk oder Elektroinstallationen beschädigt hat. Wenn der Blitz dagegen bewegliche Dinge im Haus wie Fernseher oder Computer außer Gefecht setzt, springt die Hausratversicherung ein. Ein Überspannungsschaden kann durch eine entsprechende Klausel wahlweise in einer Wohngebäude- oder auch in einer Hausratversicherung abgedeckt werden.

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