Bundestagswahl: Vermieter hoffen auf gutes Klima für Vermieten

Für private Hauseigentümer und Vermieter stand bei der Bundestagswahl viel auf dem Spiel. Nach dem Wahlergebnis macht sich etwas Erleichterung breit, dass ein Linksbündnis keine Mehrheit hat. „Mit der FDP wird zumindest eine Partei der wirtschaftlichen Vernunft mitregieren“, stellt Verbandspräsident Konrad Adenauer fest. Für Entsetzen sorgt indes der Ausgang des Volksentscheids in Berlin.

Für private Hauseigentümer und Vermieter stand bei der Bundestagswahl viel auf dem Spiel. Nach dem Wahlergebnis macht sich etwas Erleichterung breit, dass ein Linksbündnis keine Mehrheit hat. „Mit der FDP wird zumindest eine Partei der wirtschaftlichen Vernunft mitregieren“, stellt Verbandspräsident Konrad Adenauer fest. Für Entsetzen sorgt indes der Ausgang des Volksentscheids in Berlin.

Düsseldorf. „Aus Sicht der privaten Vermieter ist es schade, dass es nach der Bundestagswahl keine klare bürgerliche Mehrheit im Bundestag gibt. Wir sind aber erleichtert, dass auch ein rot-rot-grünes Linksbündnis keine Mehrheit hat.“ So kommentierte der Präsident von Haus & Grund Rheinland Westfalen, Konrad Adenauer, den Ausgang der Bundestagswahl. „Wir hoffen jetzt, dass eine Bundesregierung gebildet werden kann, die wieder ein gutes Klima für Mietwohnungsneubau schafft.“ Er vertraue darauf, dass die FDP weitere schädliche Eingriffe wie manipulierte Mietspiegel oder ein Abwälzen der CO2-Bepreisung auf Vermieter verhindern werde.

„Ob Jamaika oder Ampel: Mit der FDP wird in jedem Fall eine Partei in der Regierung sein, die wirtschaftliche Vernunft bewahrt und planwirtschaftliche Methoden wie einen Mietendeckel ablehnt“, zeigte sich Erik Uwe Amaya erleichtert. Der Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland Westfalen betonte: „Die neue Bundesregierung muss dafür sorgen, dass mehr gebaut wird. Zugleich müssen energetische Sanierungen mit fairer Kostenverteilung vorangetrieben werden. Energiewende und bezahlbares Wohnen können nur gelingen, wenn die privaten Eigentümer dabei nicht finanziell überfordert werden.“ Man hoffe zudem, dass die FDP in einer Koalition ihre Forderung nach einem Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer durchsetzen werde.

Entsetzt zeigte man sich in Düsseldorf allerdings über das Ergebnis des Berliner Volksentscheids, der eine Mehrheit für die Enteignung von Wohnungsunternehmen brachte. „Dieser Dammbruch darf auf keinen Fall geschehen – dann sind private Eigentümer womöglich die Nächsten, denen der Staat ihr Eigentum wegnimmt“, kommentierte Konrad Adenauer das Abstimmungsergebnis. Sein Verband halte solche Enteignungen für verfassungswidrig und hoffe darauf, dass die Gerichte das unterbinden. „Allerdings fügt allein das Ergebnis des Volksentscheids und die Debatte darüber dem Wohnungsmarkt schwersten Schaden zu, weil Investoren verschreckt werden“, beklagt Adenauer.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland Westfalen verfasst.

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