Corona-Pandemie: 40 Prozent weniger Wohnungseinbrüche

Neben all den Entbehrungen hat die Corona-Pandemie für die Menschen in Nordrhein-Westfalen auch einen Lichtblick zu bieten: Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in den letzten zwei Monaten deutlich zurückgegangen. Einbrecher schlagen schließlich vor allem dann zu, wenn niemand zuhause ist. Nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen dürfte Einbruchschutz aber wieder wichtiger werden.

Neben all den Entbehrungen hat die Corona-Pandemie für die Menschen in Nordrhein-Westfalen auch einen Lichtblick zu bieten: Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in den letzten zwei Monaten deutlich zurückgegangen. Einbrecher schlagen schließlich vor allem dann zu, wenn niemand zuhause ist. Nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen dürfte Einbruchschutz aber wieder wichtiger werden.

Düsseldorf. Die Corona-Pandemie hat in Nordrhein-Westfalen zu einem deutlichen Rückgang der Wohnungseinbrüche geführt. Zwischen dem 1. März und dem 26. April ging die Zahl der Einbrüche in NRW um rund 40 Prozent zurück. Insgesamt 2.336 Mal schlugen die Langfinger an Rhein und Ruhr zu, im Vorjahreszeitraum waren es noch 3.856 Mal gewesen. Diese Entwicklung hatte sich schon seit März abgezeichnet.

Die Einbruchszahlen sanken allein im März um 30 Prozent, wie verschiedene Medien unter Berufung auf das NRW-Innenministerium berichten. Hintergrund der Entwicklung: Wegen der behördlich angeordneten Kontaktbeschränkungen verbringen die Menschen im Land sehr viel mehr Zeit zuhause. Einbrecher steigen jedoch bevorzugt dann ein, wenn sie sich sicher sein können, eine leere Wohnung vorzufinden.

Corona-Maßnahmen werden gelockert – Einbruchschutz bleibt wichtig

Außerdem sei auch das Diebesgut derzeit schwerer zu verkaufen oder über Hehler loszuwerden – auch hier machen sich die Kontaktbeschränkungen bemerkbar. Allerdings muss die Polizei dennoch nicht über Langeweile klagen. Die Krise hat auch neue Kriminalität entstehen lassen – etwa den Betrug mit Corona-Soforthilfen oder (Trick-)Betrügereien, die sich die Angst der Bürger vor dem Virus geschickt zunutze machen. Wenn es an der Haustür klingelt, bleibt also ein gesundes Misstrauen weiterhin angebracht.

Zugleich steht auch fest: Die aktuell niedrigen Zahlen beim Wohnungseinbruch werden sich bei zunehmenden Lockerungen der Bestimmungen zum Infektionsschutz auch wieder erhöhen. Das Thema Einbruchschutz bleibt für Hauseigentümer, Wohnungseigentümer und Mieter also auch in Zukunft wichtig. Denn wie berichtet haben die letzten Jahre deutlich gezeigt: Durch vermehre Investitionen in den Einbruchschutz sinken die Zahlen vor allem der erfolgreichen Einbrüche zwar nicht so stark wie in der Corona-Zeit, aber dennoch spürbar.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland Westfalen verfasst.

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