Hendricks will altersgerechten Umbau weiterhin fördern

Wohnungen altersgerecht umbauen liegt im Trend – mehr als die Politik erwartet hatte. Ende Juli waren alle Mittel des Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen“ vergeben. Wer jetzt noch eine Förderung beantragt, geht leer aus. Eine Verlängerung des Programms ist eigentlich nicht geplant, könnte jetzt aber doch kommen. Grund ist der weiterhin große Bedarf an altersgerechten Wohnungen.

Wohnungen altersgerecht umbauen liegt im Trend – mehr als die Politik erwartet hatte. Ende Juli waren alle Mittel des Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen“ vergeben. Wer jetzt noch eine Förderung beantragt, geht leer aus. Eine Verlängerung des Programms ist eigentlich nicht geplant, könnte jetzt aber doch kommen. Grund ist der weiterhin große Bedarf an altersgerechten Wohnungen.

Düsseldorf. „Ich möchte das erfolgreiche Förderprogramm ‚Altersgerecht Umbauen‘ über 2016 hinaus fortsetzen. Dafür werbe ich weiter im Parlament und beim Bundesfinanzminister.“ Mit dieser Ankündigung zitiert die WAZ heute Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD). Damit können Umbauwillige hoffen, in Zukunft vielleicht doch wieder Fördermittel für ihr Projekt zu bekommen.

Das <link http: www.hausundgrund-rheinland.de aktuelles einzelansicht kfw-verbilligt-darlehen-fuer-das-altersgerechte-umbauen-770 external-link-new-window internal link in current>Programm des Bundes hatte seit 2009 Zuschüsse und Darlehen mit einem Gesamtvolumen von 350 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit dieser Unterstützung haben Eigentümer seither etwa 250.000 Wohnungen altersgerecht umgebaut. Dabei konnten sie für jede Wohneinheit bis zu 6.250 Euro Förderung bekommen.

Bedarf an altersgerechtem Umbau von Wohnungen weiterhin groß

Der Bedarf an altersgerechten Wohnungen ist weiterhin hoch: Eine Prognos-Studie hat errechnet, dass bis 2030 2,9 Millionen altersgerechte Wohneinheiten gebraucht werden. Nur 700.000 Wohnungen seien schon heute für die speziellen Bedürfnisse von Senioren angepasst. Das entspricht gerade mal zwei Prozent des gesamten Wohnungsbestandes.

Viele Menschen möchten im Alter möglichst lang in ihrer vertrauten Umgebung bleiben – ein altersgerechter <link http: www.hausundgrund-rheinland.de aktuelles einzelansicht private-eigentuemer-investieren-in-altersgerechtes-wohnen-767 external-link-new-window internal link in current>Umbau kann ihnen das erleichtern. „Angesichts einer demografischen Entwicklung mit immer mehr Senioren im Land ist dieser Wunsch nur dann erfüllbar, wenn weiterhin viele Wohnungen für Senioren geschaffen werden“, meint auch der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche.

„Wir freuen uns, dass Ministerin Hendricks das Programm fortsetzen möchte. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem Wohnungsmarkt, der die Bedürfnisse älterer Menschen ohne Schwierigkeiten erfüllen kann“, ist auch Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland, überzeugt. Angesichts der momentan guten Kassenlage des Bundes erscheint der Wunsch nach einer Verlängerung des Programms erfüllbar. Erst vergangene Woche war bekannt geworden, dass die kräftig sprudelnden Steuereinnahmen dem Bund zu einem Haushaltsplus von aktuell 18,5 Milliarden Euro verholfen haben.

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