Immobilienpreise: Neue Einfamilienhäuser verteuern sich am schnellsten

Auf dem Immobilienmarkt zeigen sich seit längerer Zeit kräftige Preisanstiege. Zuletzt jedoch flacht die Kurve etwas ab, der Preisanstieg scheint sich zu verlangsamen. Das gilt allerdings nicht für alle Sektoren. Wer ein neues Einfamilienhaus kaufen bzw. bauen möchte, sieht sich weiterhin mit einem überdurchschnittlichen Preisanstieg konfrontiert. Grund sind unter anderem die Materialengpässe auf dem Bau.

Auf dem Immobilienmarkt zeigen sich seit längerer Zeit kräftige Preisanstiege. Zuletzt jedoch flacht die Kurve etwas ab, der Preisanstieg scheint sich zu verlangsamen. Das gilt allerdings nicht für alle Sektoren. Wer ein neues Einfamilienhaus kaufen bzw. bauen möchte, sieht sich weiterhin mit einem überdurchschnittlichen Preisanstieg konfrontiert. Grund sind unter anderem die Materialengpässe auf dem Bau.

Berlin. Im Schnitt um 13,1 Prozent haben sich Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäuser im letzten Jahr verteuert. Dabei ist der Preis für eine neue Eigentumswohnung im Schnitt um 13,2 Prozent gestiegen. Für ein neues Einfamilienhaus oder ein Zweifamilienhaus mussten die Käufer im Oktober 2021 dagegen 10,6 Prozent mehr ausgeben als noch im Oktober 2020. Das zeigt der aktuelle Hauspreis-Index von Europace, der kürzlich bekannt wurde.

Im Vergleich zum Vormonat kletterte der Index insgesamt um 0,73 Prozent. Das zeigt eine weitere leichte Verlangsamung des Preisanstiegs. Der fällt seit April 2021 kontinuierlich jeden Monat etwas geringer aus als im Vormonat. Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede: Bei Ein- und Zweifamilienhäusern legte der Index gegenüber dem Vormonat noch um 1,33 Prozent zu, also deutlich überdurchschnittlich. Bei Eigentumswohnungen waren es dagegen nur 0,61 Prozent. Deutlich geringer verteuerten sich Bestandsgebäude.

Kaufpreise für Immobilien: Massiver Anstieg seit 2010

Das Plus betrug hier von September auf Oktober 2021 nur 0,24 Prozent. Im Vorjahresvergleich entspricht das einem Preisanstieg von 15,8 Prozent. Laut Europace sind Lieferengpässe und die daraus resultierenden Steigerungen bei Bauzeit und Baukosten maßgeblich für die aktuell beobachtete Kostenentwicklung verantwortlich. Der Hauspreis-Index ist eine gemeinsame Entwicklung von Europace und dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR.

Er wird von Europace seit dem Jahr 2005 monatlich erstellt und basiert auf Transaktionsdaten privater Immobilien­finanzierungen der unabhängigen Europace-Plattform. Darüber werden rund 20 Prozent aller Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland abgewickelt. Insofern ist der Index repräsentativ und basiert nicht auf Angebotspreisen, sondern auf real gezahlten Summen. Seit dem Basisjahr 2010 haben sich Immobilien in Deutschland laut dem Gesamtindex um 109,6 Prozent verteuert.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland Westfalen verfasst.

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