Alle Jahre wieder: Im Advent häufen sich Wohnungsbrände

Übers ganze Jahr 2019 zählten die deutschen Versicherer etwa 350.000 Brandschäden, die zusammen rund 1,5 Milliarden Euro kosteten. Es zeigte sich: Besonders oft brannte es – einmal mehr – im Dezember. Gemütlicher Kerzenschein und Feuerwerk an Silvester bescheren den Feuerwehren jedes Jahr zusätzliche Arbeit. Neben Adventsdeko gehört daher auch Aufmerksamkeit für den Brandschutz zum Advent.

Übers ganze Jahr 2019 zählten die deutschen Versicherer etwa 350.000 Brandschäden, die zusammen rund 1,5 Milliarden Euro kosteten. Es zeigte sich: Besonders oft brannte es – einmal mehr – im Dezember. Gemütlicher Kerzenschein und Feuerwerk an Silvester bescheren den Feuerwehren jedes Jahr zusätzliche Arbeit. Neben Adventsdeko gehört daher auch Aufmerksamkeit für den Brandschutz zum Advent.

Berlin/Düsseldorf. In der Adventszeit kommt es vermehrt zu Wohnungsbränden – das haben die deutschen Versicherer herausgefunden. So kam es im letzten Jahr im Dezember zu rund 29.000 Bränden in Deutschland. Das waren etwa 9.000 mehr als in einem Vergleichsmonat im Herbst oder Frühling, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jetzt ausgerechnet hat.

Im Jahr 2018 waren es noch 10.000 zusätzliche Feuer im Dezember gewesen. Das ist jedoch nicht wirklich tröstlich, vor allem beim Blick auf die Höhe der entstandenen Schäden: 3.556 Euro kostete die Versicherer der durchschnittliche Brandschaden, im Vorjahr waren es noch rund 3.100 Euro gewesen. Insgesamt summierte sich das in Deutschland auf Brandschäden von 32 Millionen Euro in der Adventszeit 2019.

Tipps zum Brandschutz zuhause: Teure Schäden vermeiden

Hier zeigt sich auch ein langjähriger Trend: Seit dem Jahr 2015 ist die Zahl der zusätzlichen Brände in der Adventszeit kontinuierlich leicht rückläufig, die Schadenshöhe jedoch stetig gestiegen. Den Geschädigten helfen im Brandfall zwei Versicherungen: Die Wohngebäudeversicherung zahlt für die Schäden am Gebäude, die Hausratversicherung kommt für zerstörte Einrichtungsgegenstände oder auch die verbrannten Geschenke unter dem Weihnachtsbaum auf.

Doch auch wer gut versichert ist, möchte sicherlich ungern Besuch von der Feuerwehr bekommen. Deswegen sollte gerade jetzt im Dezember dem Brandschutz in der eigenen Wohnung ein besonderes Augenmerk gelten. Kerzen dürfen niemals unbeaufsichtigt bleiben – was banal klingt, ist nach Erkenntnissen der Versicherungswirtschaft nämlich eine besonders häufige Brandursache. Speziell Adventskränze und Weihnachtsbäume geraten oft in Brand.

Aufmerksamkeit verhindert Wohnungsbrände

Gerade am Weihnachtsbaum sollte auf echte Kerzen verzichtet und zu elektrischen Lichterketten gegriffen werden. Selbst für den Adventskranz gibt es inzwischen LED-Kerzen, die das Flackern echter Kerzen imitieren und täuschend echt aussehen, aber dem Brandschutz dienen. Wo echte Kerzen zum Einsatz kommen, sollten keine brennbaren Stoffe in der Nähe sein – beispielsweise der Vorhang am Fenster.

Kindern und Haustieren gehört außerdem ständige Aufmerksamkeit, wenn Kerzen im Raum brennen. Außerdem ist der Beginn des Advents eine sinnvolle Gelegenheit, um zu überprüfen, ob alle Rauchwarnmelder im Haus einwandfrei funktionieren. Die Geräte sind in Schlafräumen und Fluren, die als Rettungswege dienen, gesetzlich vorgeschrieben, aber auch in anderen Wohnräumen empfehlenswert. Sie warnen frühzeitig, wenn ein Brand ausbricht und können so helfen, Schäden zu minimieren und Leben zu retten.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland Westfalen verfasst.

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