Baupreise in NRW um 5,5 Prozent gestiegen

Baupreise in NRW um 5,5 Prozent gestiegen

Die Baupreise sind in den letzten Jahren geradezu explosionsartig gestiegen: In NRW waren es mehr als 50 Prozent innerhalb von 8 Jahren. Auch die jüngsten Zahlen der amtlichen Statistik vermelden wieder einen deutlichen Anstieg. Allerdings ist die Dynamik dabei nicht mehr so groß wie bisher, der Preisanstieg scheint sich etwas abzuschwächen.

Die Baupreise sind in den letzten Jahren geradezu explosionsartig gestiegen: In NRW waren es mehr als 50 Prozent innerhalb von 8 Jahren. Auch die jüngsten Zahlen der amtlichen Statistik vermelden wieder einen deutlichen Anstieg. Allerdings ist die Dynamik dabei nicht mehr so groß wie bisher, der Preisanstieg scheint sich etwas abzuschwächen.

Düsseldorf. Die Baupreise für Wohngebäude steigen in Nordrhein-Westfalen unaufhörlich weiter an, jedoch mit gebremster Dynamik. Im August lag das Preisniveau insgesamt 5,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Dabei stiegen die Preise für Rohbauarbeiten um 2,2 Prozent, Ausbauarbeiten verteuerten sich um 8,4 Prozent. Für Schönheitsreparaturen an Wohnungen mussten die Betroffenen sogar 10,3 Prozent mehr hinblättern als ein Jahr zuvor. Das hat das statistische Landesamt IT.NRW jetzt mitgeteilt.

Immerhin hat sich die große Preisdynamik in diesem Jahr etwas abgeflacht. Verglichen mit Mai 2023 stagnierten die Baupreise im August (-0,1 Prozent). Während sich Schönheitsreparaturen im Bestand seit Mai noch mal um 1,4 Prozent verteuerten, legten Ausbauarbeiten nur um 0,6 Prozent zu, Rohbauarbeiten wurden sogar um 0,9 Prozent günstiger. Bauen ist und bleibt damit jedoch in NRW auch weiterhin ein sehr teures Vergnügen, das in den letzten Jahren extreme Preissprünge erlebt hat.

Baupreise in 8 Jahren um 50,4 Prozent gestiegen

Seit dem aktuell gültigen Indexjahr der Statistik, dem Jahr 2015, sind die Baupreise für Wohnraum hierzulande um sage und schreibe um 50,4 Prozent gestiegen. Immerhin: Der Wohnungsbau ist damit noch am besten weggekommen. Die Baupreise für Bürogebäude stiegen im gleichen Zeitraum sogar um 52,9 Prozent, gewerbliche Betriebsgebäude verteuerten sich um 54,4 Prozent und die Preise für den Straßenbau legten gar um zwei Drittel – 66,3 Prozent – zu.

Die Teuerung betraf indes auch im Wohnungsbau nicht alle Gewerke gleichermaßen. So sorgten im Bereich der Rohbauarbeiten vor allem die Dachdecker für einen großen Preisanstieg: Zwischen August 2022 und August 2023 hoben sie ihre Preise im Schnitt um 8,2 Prozent an. Es folgten die Klempner, die 7,4 Prozent mehr verlangten. Im Bereich der Ausbauarbeiten sorgten die Betonwerksteinarbeiten mit einem Plus von 19,4 Prozent für den größten Preisschub. Das Tapezieren verteuerte sich um 12,8 Prozent.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland Westfalen verfasst.

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