Corona-Pandemie: Bund hilft klammen Studenten

Studenten gehören zu jenen Menschen, die von der Corona-Zeit finanziell besonders hart getroffen werden. Denn zwei Drittel der Studierenden arbeiten nebenher für ihren Lebensunterhalt. Gerade viele typische Studentenjobs wie Kellnern oder Hilfstätigkeiten bei Events gibt es durch die Maßnahmen zum Infektionsschutz nicht mehr. Jetzt hat der Bund finanzielle Hilfe angekündigt.

Studenten gehören zu jenen Menschen, die von der Corona-Zeit finanziell besonders hart getroffen werden. Denn zwei Drittel der Studierenden arbeiten nebenher für ihren Lebensunterhalt. Gerade viele typische Studentenjobs wie Kellnern oder Hilfstätigkeiten bei Events gibt es durch die Maßnahmen zum Infektionsschutz nicht mehr. Jetzt hat der Bund finanzielle Hilfe angekündigt.

Berlin/Düsseldorf. Die Bundesregierung hat sich auf finanzielle Hilfe für Studenten geeinigt, die von der Corona-Pandemie in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind. Viele Studierende haben wegen der Maßnahmen zum Infektionsschutz ihren Job verloren oder können von den Eltern nicht mehr wie zuvor unterstützt werden, weil diese selbst von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit betroffen sind. Solchen Studierenden springt der Bund jetzt mit Krediten bei.

Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sollen die Studierenden einen zinslosen Kredit von 650 Euro im Monat bekommen können. Entsprechende Anträge können sie ab dem 8. Mai stellen, die Gelder sollen kurzfristig fließen. Das hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Donnerstag (30. April 2020) angekündigt. Ab Juli können auch die ausländischen Studierenden an den deutschen Hochschulen auf die Kredite zurückgreifen.

Zinslose Darlehen helfen Studenten bei Mietzahlung

Die zinslosen Kredite können Studenten für die Zeitspanne von einem Jahr bekommen. Zugleich ist das Hilfsprogramm vorerst bis März 2021 befristet. Wer bereits einen Studienkredit bei der KfW laufen hat, bekommt ebenfalls eine Erleichterung: Diese Kredite werden ab sofort zinsfrei gestellt. Sie können außerdem auch länger laufen. Ergänzend zum Kreditprogramm stellt der Bund den Studentenwerken 100 Millionen Euro für deren eigene Hilfsfonds zur Verfügung.

„Die zinslosen Kredite sind für die Studierenden eine wichtige Hilfe, nicht zuletzt auch, damit sie ihre Miete bezahlen können“, kommentierte Konrad Adenauer die Nachricht. Der Präsident von Haus & Grund Rheinland Westfalen erklärte: „Gerade Vermieter von Studierenden haben derzeit besonders große Sorgen, dass die Mietzahlungen ausbleiben könnten.“ Sein Rat: „Vermieter können die Studierenden bei Zahlungsschwierigkeiten jetzt auf die zinslose Finanzhilfe vom Bund hinweisen.“

Das hat für die Studenten einen großen Vorteil. „Wer aufgrund der Corona-Situation seine Miete nicht zahlt, kann deswegen im Augenblick zwar nicht gekündigt werden. Er muss die Miete aber bis zum 30. Juni 2022 nachzahlen“, erklärt Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland Westfalen. „Dabei werden Verzugszinsen von 4-5 Prozent fällig. Das ist viel Geld – da ist es die deutlich günstigere Lösung, das zinsfreie Darlehen der KfW in Anspruch zu nehmen.“

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland Westfalen verfasst.

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