Haus energetisch sanieren: individueller Sanierungsfahrplan hilft

Kosten senken und das Klima schonen: Viele Hauseigentümer möchten deshalb energetisch sanieren. Doch womit soll man anfangen? Einfach drauflos zu sanieren, kann zu teuren Fehlinvestitionen führen. Ein individueller Sanierungsfahrplan hilft weiter. Doch wer erstellt einem so einen Plan und wie kommt man an staatliche Fördermittel dafür? Hier gibt es alle wichtigen Infos dazu.

Energieberatung: Ein individueller Sanierungsfahrplan vom Energieberater hilft dem Eigentümer und wird stark bezuschusst.

Kosten senken und das Klima schonen: Viele Hauseigentümer möchten deshalb energetisch sanieren. Doch womit soll man anfangen? Einfach drauflos zu sanieren, kann zu teuren Fehlinvestitionen führen. Ein individueller Sanierungsfahrplan hilft weiter. Doch wer erstellt einem so einen Plan und wie kommt man an staatliche Fördermittel dafür? Hier gibt es alle wichtigen Infos dazu.

Düsseldorf. Wer sein Haus energetisch modernisieren möchte, sollte sich im ersten Schritt fachlich beraten und einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen lassen. Das empfiehlt der Eigentümer-Verband Haus & Grund Rheinland Westfalen. Präsident Konrad Adenauer sagt: „Wer sich von einem Experten beraten und einen individuellen Sanierungsfahrplan machen lässt, kann zielgerichtet sanieren und vermeidet teure Fehlinvestitionen.“ Die Erstellung erfolgt nach bundesweit einheitlichen Standards mit einer eigens für diesen Zweck entwickelten Software.

So erhalten Hauseigentümer einen verständlichen, visuell aufbereiteten Überblick über den energetischen Zustand des Gebäudes und seine Energiespar-Potenziale. Die empfohlenen Sanierungsschritte sowie deren Kosten-Nutzen-Verhältnis ergänzen den Plan. Diese professionelle Hilfe ist dabei gar nicht teuer: „Der Bund bezuschusst die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans mit bis zu 80 Prozent“, informiert Adenauer.

Förderfähig sind Kosten von bis zu 1.300 Euro beim Einfamilienhaus oder Zweifamilienhaus. Für ein Mehrfamilienhaus liegt die Obergrenze bei 1.700 Euro. Die Bundesförderung für die Energieberatung kann jeder Haus- oder Wohnungseigentümer bekommen, sofern das betreffende Objekt in Deutschland steht.

So findet man Energieberater und bekommt Fördermittel

Auch Wohnungseigentümergemeinschaften können die Förderung beantragen. Sie bekommen sogar noch einen zusätzlichen Zuschuss von bis zu 500 Euro dafür, dass der Energieberater der Eigentümerversammlung seine Ergebnisse präsentiert. Das kann dabei helfen, dass sich die Eigentümer auf ein Vorgehen einigen. „Wichtig ist, dass das Gebäude alt genug für eine Modernisierung ist. Daher muss der Bauantrag oder die Bauanzeige mehr als 10 Jahre zurückliegen“, ergänzt Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland Westfalen.

Eigentümer kommen ganz einfach und ohne Papierkram an den Zuschuss: „Sie müssen nur einen qualifizierten Energieberater mit der Beratung beauftragen. Der Fachmann beantragt dann den Zuschuss, kassiert ihn selbst und stellt seinem Auftraggeber eine um den Zuschuss verringerte Rechnung“, erklärt Amaya das unbürokratische Vorgehen. Den Energieberater findet man am einfachsten über die Suchmaschine auf der Website www.energie-effizienz-experten.de.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland Westfalen verfasst.

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