Klare Botschaft von CDU und FDP in NRW: Das Einfamilienhaus hat Zukunft!

Ein grüner Bezirksamtsleiter hat in Hamburg-Nord den Bau neuer Einfamilienhäuser verhindert, der Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, äußerte Beifall. Mit diesem neuerlichen Anlauf zur Bevormundung der Bürger haben die Grünen für heftige Reaktionen gesorgt. In NRW halten die Regierungsfraktionen dagegen und setzen sich demonstrativ für das Einfamilienhaus ein.

Ein grüner Bezirksamtsleiter hat in Hamburg-Nord den Bau neuer Einfamilienhäuser verhindert, der Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, äußerte Beifall. Mit diesem neuerlichen Anlauf zur Bevormundung der Bürger haben die Grünen für heftige Reaktionen gesorgt. In NRW halten die Regierungsfraktionen dagegen und setzen sich demonstrativ für das Einfamilienhaus ein.

Düsseldorf. Die Fraktionen von CDU und FDP im Landtag von Nordrhein-Westfalen wollen ein Zeichen setzen gegen die Bevormundung der Bürger in Bezug auf ihre Wohnwünsche. Das zeigt ein Antrag der Regierungsfraktionen, der Haus & Grund Rheinland Westfalen vorliegt. Darin erteilt die NRW-Koalition grünen Forderungen nach einem Genehmigungsstopp für Einfamilienhäuser eine klare Absage. „Jeder soll so leben können, wo und wie sie oder er es gerne möchte“, heißt es gleich im ersten Satz des Antrags.

Weiter schreiben Liberale und Christdemokraten: „Die einen lieben die Ruhe und die Weite des ländlichen Raums, die anderen genießen die Urbanität. Manche wohnen gerne zur Miete, andere sparen und wünschen sich Wohneigentum, und wieder andere würden am liebsten nie sesshaft werden. Genauso vielfältig wie diese Wünsche, muss die Bau- und Wohnungspolitik sein.“ Zu den Autoren gehören neben den Fraktionsvorsitzenden Bodo Löttgen (CDU) und Christof Rasche (FDP) auf die Wohnungspolitischen Sprecher Fabian Schrumpf (CDU) und Stephen Paul (FDP).

Haus & Grund freut sich über klares Bekenntnis zum Einfamilienhaus

Für eine vitale Sozialstruktur unserer Städte sei ein vielfältiger Mix notwendig, Wohneigentum in all seinen Formen gehöre eindeutig dazu. „Dem kann ich nur zustimmen“, sagt Konrad Adenauer, Präsident von Haus & Grund Rheinland Westfalen. „Wir freuen uns über dieses klare Bekenntnis von CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen zum Wohneigentum und explizit auch zum Einfamilienhaus.“ Die bevormundende Politik der Grünen war beim Landesverband der Haus- und Grundeigentümer auf große Ablehnung gestoßen.

Auch aus umweltpolitischen Erwägungen heraus sind solche Forderungen nicht angebracht, darin stimmt Haus & Grund Rheinland Westfalen mit CDU und FDP überein. „Wer heute ein Einfamilienhaus baut, baut nachhaltig und nach hohen energetischen Standards“, stellen die Regierungsfraktionen in ihrem Antrag zutreffend fest. Sie fordern die Landesregierung auf, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass durch technische Fortschritte noch effizienter und nachhaltiger gebaut werden kann. Nordrhein-Westfalen solle Vorreiter bei innovativen Techniken sein.

Eigentumsbildung: Entlastung von Familien nicht vergessen

Der Grundstein dafür ist bereits gelegt. So läuft in NRW bereits die Erprobung von 3D-Druckverfahren für den Hausbau, ein erstes Gebäude ist bereits so errichtet worden. Außerdem wollen CDU und FDP das Programm „Jung kauft Alt. Junge Menschen kaufen Bestandsimmobilien“ als zentralen Bestandteil der Förderkulisse stärken und weiterentwickeln. „Das trägt zu einem nachhaltigen Wohnungsmarkt bei, der nur da neu baut, wo es auch nötig ist“, lobt Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland Westfalen.

„Beim Kauf im Bestand entstehen allerdings für junge Familien die gleichen hohen Kaufnebenkosten wie beim Neubau“, gibt Amaya zu bedenken. „Das Baukindergeld war hier eine wertvolle Hilfe, läuft aber bald aus. Damit die Eigentumsbildung nicht ins Stocken gerät, würden wir uns Erleichterungen bei der Grunderwerbsteuer wünschen.“ Die sei mit 6,5 Prozent in NRW besonders hoch und stelle für viele junge Menschen ein großes Hindernis beim Eigentumserwerb da – egal, ob es um ein Einfamilienhaus geht oder um eine Eigentumswohnung.

Lesen Sie hier, warum ein Genehmigungsstopp für Einfamilienhäuser auch aus Gründen der Flächensparsamkeit nicht nötig ist.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland Westfalen verfasst.

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