Vermieter über Mieter-Demos: Wie bezahlbares Wohnen gelingt

Das Bündnis „Wir wollen wohnen“ von Mieterbund, DGB und Sozialverbänden demonstriert aktuell mit einer Aktionswoche in NRW. Für Samstag ist in Köln eine Großdemo gegen steigende Mieten angekündigt. Die privaten Vermieter sind Garanten günstiger Mieten, ihr Landesverband Haus & Grund Rheinland Westfalen fordert von Politikern: „Wir wollen vermieten! Unterstützt uns!“

Private Vermieter sorgen für stabile Mieten und betonen: Wir wollen vermieten!

Das Bündnis „Wir wollen wohnen“ von Mieterbund, DGB und Sozialverbänden demonstriert aktuell mit einer Aktionswoche in NRW. Für Samstag ist in Köln eine Großdemo gegen steigende Mieten angekündigt. Die privaten Vermieter sind Garanten günstiger Mieten, ihr Landesverband Haus & Grund Rheinland Westfalen fordert von Politikern: „Wir wollen vermieten! Unterstützt uns!“

Düsseldorf/Köln. Auch der Landesverband Haus & Grund Rheinland Westfalen setzt sich für bezahlbares Wohnen ein. Der Präsident der Eigentümer-Organisation, Konrad Adenauer, nannte dazu heute in Köln vor allem drei Aspekte: mehr Wohnungsbau, darunter den Bau von mehr Sozialwohnungen und die Senkung der Mietnebenkosten. „Das kann aber nur geschehen, wenn die öffentliche Hand mehr Bauland zur Verfügung stellt, die Bauordnungsämter schneller Baugenehmigungen erteilen und der Staat die Bauvorschriften entschlackt und lockert.“

„Die von uns vertretenen privaten Vermieter sind auf keinen Fall Miettreiber, das sind allenfalls die großen Mietgesellschaften“, betonte Adenauer. „Zwei Drittel aller Mietverträge in Deutschland werden aber von privaten Vermietern abgeschlossen, denen am Bestand ihres Mietvertrages mehr gelegen ist als an ständigen Mieterhöhungen.“ Erst kürzlich hatte das Statistische Bundesamt festgestellt, dass die privaten Einzeleigentümer bremsende Wirkung für die Mieten haben. „Wir wollen vermieten und damit zu bezahlbarem Wohnen beitragen. Dazu brauchen wir aber ein positives Klima für Kleinvermieter. Das erfordert einen Abbau hinderlicher Verordnungen“, sagte Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland Westfalen.

Adenauer: „Wenn eines nicht hilft, dann sind es Enteignungen, wie in Berlin gefordert, weitere Mietpreisbremsen und Kappungsverordnungen. Diese führen nicht zu mehr Wohnraum, im Gegenteil, sie verhindern Neubauten und führen zu einer staatlichen Mangelverwaltung mit den entsprechenden Verfallserscheinungen á la DDR.“ Zudem verweist Adenauers Landesverband darauf, dass die Wohnnebenkosten seit Jahren stärker steigen als die Nettokaltmieten. Das hat der NRW-Wohnkostenbericht wiederholt festgestellt und der Politik Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland Westfalen verfasst.

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